Stephanie Boss

Rotbühlweg 74

3655 Sigriswil BE

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über mich

Seit Mitte der Neunzigerjahre hängt mein Herz an den französischen Bulldoggen. Nach eingehendem Studium diverser Fachbücher über diese Rasse, beschloss ich, eine Zucht mit Welpen in Natura besuchen zu gehen. Sofort wars um mich geschehen, und ich verliebte mich endgültig in diese Fledermausohren-Knutschgesichtchen. Kurze Zeit später zog Miss Mady von der Ueligass ein. ich sah natürlich sofort, dass ich mit einem Bully noch nicht ganz glücklich war, und so  kam nach einem Jahr noch die Nancy von der Ueligass dazu. Diese Hündin erwarb ich im Zuchtrecht, Vreni Sommerhalder plante mit ihr zwei Würfe, die sie dann auch aufziehen durfte.  Es war eine wundervolle Erfahrung, und das Schnuppern erster Züchterluft, obschon ich es mir damals gar nicht vorstellen konnte, einmal selber zu züchten.....

Nancy war aber auch sonst eine nicht typische Vertreterin der Rasse, für damals wenigstens nicht. Ich absolvierte mit ihr die BH 1 Prüfung, und trainierte weiter mit Agility, das Nancy abgöttisch liebte. Beide Hunde sind mittlerweile über die Regenbogenbrücke gegangen, und an ihre Stelle trat Eviva von der Ueligass, die die Stammhündin wurde, meiner kleinen Hobbyzucht.

Viva war eine topgesunde Bulldogge und ein Glücksgriff, um eine Zucht zu starten! sie hat in ihrem Zuchtdasein vier Würfe ohne Komplikationen auf natürlichem Weg zur Welt gebracht, und alle Welpen konnten aufgezogen werden! Sie hat ein stolzes Alter von über 13 Jahren erreicht, und starb an Altersbedingten Beschwerden.  

Zuhause sind wir in Sigriswil, im Berner Oberland, hoch über dem Thunersee. Mit meiner Familie wohnen wir in unserem Haus, das wir vor kurzem übernehmen konnten. Den bäuerlichen Betrieb haben wir eingestellt, aber trotzdem haben die Welpen immer noch genügend Gelegenheit, viele Interessante Dinge kennenzulernen, das für ihre Sozialisierung gut ist! Sie lernen bei uns Katzen, Ponys, Alpaka, Meerschweinchen, laute Maschinen kennen, kommen mit verschiedensten Leuten zusammen, Grossen und Kleinen Menschen, Kindern, und ausserdem haben sie schon Kontakt zu grossen Hunden, kurz- und Langhaarige. Autofahren kennen sie bereits, und ab der ersten Impfung sind wir auch im Wald anzutreffen! Die Welpen werden im Haus geboren, und verbringen auch die ersten drei Wochen da. Ab der dritten und vierten Woche dürfen sie anfangen, sich draussen aufzuhalten, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.   

Da ich nur ein bis zwei Zuchthündinnen habe, fallen bei mir nicht häufig Würfe.  Mein Zuchtziel sind die etwas grösseren Bullys, mit guter Nase und Rute. Dafür bin ich an Ausstellungen kaum anzutreffen.  Ausserdem bemühe ich mich um wesensfeste, gut sozialisierte, lang lebende und gut atmende Bullys, die durchaus auch längere Spaziergänge mit machen können!

Nach einer kurzen Voranmeldung darf man uns jederzeit besuchen kommen, und sich ein Bild von uns machen, auch wenn keine Welpen da sind!

 

Meine Welpen verlassen uns ab der vollendeten neunten Lebenswoche, je nach Reife und Charakter. Ausserdem bekommen sie eine kleine Grundausstattung mit auf den Heimweg und Futter für die ersten Tage! Ausserdem bekommen sie die Ahnentafel von Gesunde Bulldoggen e.V., den Pet-Pass, sind gechipt und tierärztlich untersucht und  bei der Abgabe mindestens vier mal entwurmt.

Wie alle Bullybesitzer schon wissen, der Bully ist nicht einfach ein Hund, er ist eben ein Bully, und auf seine liebenswerte Art sehr speziell,. Ein echter Hingucker. 

Wenn man sich für diese Rasse entscheidet, muss man sich bewusst sein, dass es sich um eine Kurzschnäuzige Rasse handelt, und es Atemprobleme geben kann.

Und wie jeder züchtete Rassehund hat auch der Bully seine Problemzonen. Schauen sie sich ihr zukünftiges Hundekind gut an, stellen sie viele Fragen, auch über die Elterntiere, seien sie skeptisch, ein guter Züchter gibt ihnen gerne Auskunft und nimmt sich Zeit!

Besuchen sie Ausstellungen, Clubtreffen und verschiedene Züchter, auch wenn dort grad kein Nachwuchs herumwuselt!

In guten Buchläden findet sich heutzutage sehr viel Literatur über französische Bulldoggen!

Leider ist er zur Zeit ein totaler Modehund geworden, was nicht sehr förderlich für die Rasse ist. 

Bei mir gibt es keine Bullys ohne Papiere, wie in letzter Zeit so oft gewüscht. Ich ziehe meine Babys mit grosser Sorgfalt und viel Liebe auf, ganze elf Wochen ein 24-Stunden-Job. Deshalb, meine Tiere haben ihren Preis, verschenken tue ich sie nicht, und lese die zukünftigen Besitzer sorgfältig aus, damit mein Bullykind liebevolle und verantwortungsbewusste Eltern bekommt. 

Ricky und ich
Ricky und ich